
ARKITEKT | TEOLOG | TØMRER
SIVILARKITEKT, TU MÜNCHEN
MAG. ART., LMU MÜNCHEN
SVENN, STUTTGART
Als Zimmermann, Theologe und Architekt habe ich hauptsächlich zwei Interessengebiete: Konstruktion und Geschichte. Diese Bereiche schließen sich nicht aus, sie ergänzen einander. Schon in meiner Lehre war ich mit der Instandsetzung historischer Gebäude beschäftigt und habe mich für deren Geschichte interessiert. Als Zimmermann und Architekt befasse ich mich nicht nur mit Holzbauten, sondern habe ein echtes Interesse an Konstruktion sowohl im Neubau als auch im Altbau. Ich finde Gebäude spannend, deren architektonischer Ausdruck von der Konstruktion bestimmt wird. In meiner Tätigkeit als Architekt war ich bei Neubauten mit den Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 beschäftigt. Bei Altbauprojekten bin ich zusätzlich für das verformungsgerechte Aufmaß, die Dokumentation und die Vorplanung verantwortlich.e Aufmaß, die Dokumentation und die Vorplanung verantwortlich.
Direkt nach dem Studium habe ich im Architekturbüro Burghard und Partner in München gearbeitet. Das Büro hatte zwei Schwerpunkte. Zum einen die Planung von Wohnungen und Villen im oberen Preissegment im Großraum München. Zum anderen die Planung von Logistikzentren der Firma Lekkerland, die europaweit tätig ist. Allein in Deutschland beliefert Lekkerland täglich mehrere tausende Kioske, Tankstellenshops und Lebensmittelgeschäfte von diesen Logistikzentren.
Seit September 2003 lebe ich an der Westküste Norwegens und arbeite im Architekturbüro Opus Arkitekter in Haugesund. Opus Arkitekter ist das größte Büro zwischen Bergen und Stavanger und ist in den Bereichen Wohnungs-, Büro-, Industrie, und Sozialbau tätig. Neben Neubauten war ich mit der Instandsetzung historischer Bauten befasst.
Neben meiner Bürotätigkeit konnte ich auch eigene Projekte realisieren. Hierzu gehören die Innstandsetzung zweier Bauernhöfe in der Dordogne. Über mehrere Jahre habe ich mich historischen Holzkirchen befasst und ein deutsch-norwegisches Projekt im Bereich der Stabkirchenforschung organisiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ausbildung und Forschung finanziert und von der TU München durchgeführt. In diesem Jahr konnten wir drei der wichtigsten norwegischen Stabkirchen scannen und deren Tragwerk untersuchen. Für mich ist die Stabkirchenforschung eine gelungene Synthese aus Zimmerei, Theologie und Architektur.







