Ringeisenhaus, Bad Grönenbach
- Bauherr: Hohe Schloss Bad Grönenbach GmbH
- Planung: Jako Baudenkmalpflege
- Projekt: Gesamtrestauration des "Ringeisenhauses" in Bad Grönenbach, eines denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Ende des 17. Jh.
- Konzeption einer Umnutzung als 4- Sterne Seminarhotel mit 60 Hotelzimmern, Außengastronomie und Wellnessbereich
- Ort: Pappenheimerstraße 1, Bad Grönenbach
- BGF: 3.012 m2
- Gebäudeklasse 5, Sonderbau
- Gesamtkosten: ca 10 Mio
- Planungsdauer 2024 - 2025
- Architekt: G. Feuersänger
- verantwortlich für die Leistungsphasen 2 bis 5
- Projekt noch nicht ausgeführt
Nachdem der Fürstabt von Kempten Ende des 17. Jh. das Hohe Schloss erworben hatte, lies er auf der Südwestseite des Schlosses ein über 120 meterlanges Gebäudes errichten. Im südlichen Teil eine Ökonomie mit Scheunen, Stallungen und einer Brauerei. Im nördlichen Teil ein großzügiger Wohn- und Verwaltungstrakt im barocken Stil für den Verwalter der Ökonomie. Das Ringeisenhaus besitzt zwei Keller-, zwei Voll- und zwei Dachgeschosse. Ein Feuer hat große Gebäudeteile auf der Südseite zerstört, so dass das Ringeisenhaus heute nur noch eine Länge von 73 m aufweist. Ringeisenhaus und Hohes Schloss gehören funktional zusammen und hatten über Jahrhunderte jeweils den gleichen Besitzer. Als Dominicus Ringeisen 1901 das Anwesen kaufte, führte er umfangreiche Baumaßnamen durch um die Gebäude in ein katholisches Kinderheim umzugestalten. Er lies in dem Bereich der ehemaligen Ökonomie eine Kapelle und eine Turnhalle errichten. Er baute das Dachgeschoss aus um möglichst viele Schlafmöglichkeiten zu schaffen. Als 1996 das Kinderheim aufgelöst würde, hat die Gemeinde Bad Grönenbach Ringeisenhaus und Schloss übernommen. Im Jahr 2020 hat die "Hohe Schloss Bad Grönenbach GmbH" Ringeisenhaus und Schloss erworben, mit dem Ziel ein 4 Sterne Seminarhotel mit Restaurant und Wellnessbereich zu betreiben.


Flugfoto von Südost

Links das Ökonomiegebäude, im Hintergrund das Schloss um 1900

Ansicht Nordost des "Ringeisenhauses" vor dem Brand um 1930

Ansicht Nordost des "Ringeisenhauses" nach dem Brand um 2020
1- Hohes Schloss
2- Wohn- und Verwaltungstrakt
3- Ökonomie
4- niedergebrannter Teil der Ökonomie
5- Wohngebäude
6- Schlossgarten
Historischer Lageplan um 1820

1- Hohes Schloss, zuletzt Kinderheim
2- ehemaliges Verwaltungsgebäude, zuletzt Kinderheim
3- ehemaliges Ökonomiegebäude, zuletzt Kinderheim
4- niedergebrannter Teil der ehemaligen Ökonomie
5- ehemaliges Wohngebäude, jetzt Bürogebäude
6- ehemaliger Schlossgarten, jetzt Kreislehrgarten
Flugfoto

1- Hohes Schloss, geplante Umnutzung zum Seminarhotel
2- ehem. Kinderheim, geplante Umnutzung zum Seminarhotel
3- ehem. Kinderheim, geplante Umnutzung zum Seminarhotel
4- niedergebrannte Ökonomiegebäude
5- ehemaliges Wohngebäude, jetzt Bürogebäude
6- ehemaliger Schlossgarten, jetzt Kreislehrgarten
Lageplan für geplante Hotelnutzung



