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Rosendal Pfarrhof

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- Büro: Opus arkitekter
- Projekt: Instandsetzung des Pfarrhofes in Rosendal
- Ort: Rosendal
- Auftraggeber: Opplysningsvesenetsfond
- Areal: GF 592 m2
- Konstruktion: Ziegelmauerwerk, Blockbauweise
- Fassade: liegende Holzverschalung
- Ausführende: R. B. Johanessen AS
- Fertigstellung: 2008
- Team: Clausen, Feuersänger

- Verantwortlich für das verformungsgerechte Aufmaß, die Dokumentation und     die Leistungsphasen 2 bis 5 und 8

Die ältesten Gebäude des Pfarrhofes in Rosendal sind von 1754. Der Pfarrhof hatte große Bedeutung für die ganze Region. Das Pfarrhaus hat eine Geschossfläche von 592 m2. In früher Zeiten hatten die Pfarrfamilien oft mehrere Kinder. Zum Haushalt gehörten Dienstmägde und Übernachtungsgäste. Das Pfarrbüro war auch im Haus. Als Opus arkitekter den Auftrag bekam das Pfarrhaus instandzusetzen, wohnte ein älteres Pfarrerehepaar im Haus. Das Haus war schlecht isoliert, es zog durch die Fenster und die Fußböden waren kalt. Es wurde beschlossen, dass das Ehepaar nur im Erdgeschoss wohnen sollte. Das Erdgeschoss sollte soweit wie möglich nach heutigem Standard saniert werden. Die anderen Etagen sollten "stillgelegt" und nur nach Bedarf genutzt werden.

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ANSICHT SÜDOST

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ANSICHT SÜDOST

Zu den Pfarrhöfen generell:

Seit dem Mittelalter war ein Hof die ökonomische Grundlage für den Pfarrer und seine Familie. Der Hof war aber nicht Eigentum des Pfarrers, sondern gehörte der Gemeinde oder der Kirche. Wenn der Pfarrer auszog oder starb, hat ein neuer Pfarrer den Hof übernommen. Nur sehr selten hat der Pfarrer den Hof selber betrieben. Es war ein Pächter, der in einem eigenen Haus auf dem Hof lebte, der den Hof bewirtschaftete. Auf dem Hof befanden sich alle Gebäude, die für die Landwirtschaft relevant waren, Scheunen, Stallungen, Schmieden. Nach 1970 gab es kaum noch Pfarrhöfe die landwirtschaftlich betrieben wurden. Die Felder wurden entweder verpachtet oder verkauft. Die Scheuen und Ställe standen leer oder wurden abgerissen. Bei vielen ehemaligen Pfarrhöfen steht heute nur noch das Pfarrhaus. Seit 1821 besitzt Opplysningsvesenetsfond (OVF), eine kirchliche Institution, alle Pfarrhöfe und Pfarrhäuser Norwegens. OVF hat die Verantwortung für die Instandhaltung der Gebäude. Die Baumaßnahmen werden meist dann durchgeführt, wenn ein Pfarrstelle vakant ist. Seit 2015 die Wohnpflicht für Pfarrer aufgehoben wurde, gibt es in vielen Pfarrhöfen keine Pfarrfamilien mehr. OVF musste deshalb schon viele Pfarrhäuser und Pfarrhöfe verkaufen. Opus arkitekter hat im Auftrag des OVF  Pfarrhöfe in Westnorwegen saniert.

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KARTAUSSCHNITT HADANGERFJORDEN

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LUFTBILD

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ANSICHT NORDWEST

EHEMALIGE STALLUNGEN, ANSICHT NORDOST

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